SCHULE AUF DER RUDE

GRUNDSCHULE DER STADT FLENSBURG

 

SCHULPROGRAMM 2002

EVALUATION 2005 und 2008

SCHULE AUF DER RUDE

LUNDWEG 30, 24941 FLENSBURG

TEL. 0461/85 25 56

FAX: 0461/85 16 42

MAIL: Schule-auf-der-Rude.Flensburg@Schule.LandSH.de

HOMEPAGE: www.rudeschule.flensburg.de

 

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Inhaltsübersicht

                                                                   

1.    Unser Weg zum Schulprogramm                                       

 

2.    Erste Evaluation                                                               

 

3.    Präambel                                                                         

 

4.    Unsere Schule im Überblick                                                      

4.1  Entwicklung und gegenwärtiger Stand                                

4.2  Räumliche Gegebenheiten und materielle Ausstattung          

4.3  Betreute Grundschule                                                       

4.4  Lehrkräfte                                                                       

4.5  Eltern                                                                             

4.6  Verlässlichkeit                                                                  

4.7  Fördermaßnahmen                                                            

4.8  Besondere Lernangebote                                                   

4.9  Pausengestaltung                                                                      

 

5.   Unterrichtsinhalte                                                             

 

6.   Leistungssteigerung durch individuelle Förderung

      und Selbständigkeit                                                          

6.1  Umgestaltungen der Eingangsphase                                                                           

6.2  Organisation des Unterrichts                                             

6.3  Aktivität und Kreativität des Kindes                                   

6.4  Stärkere Qualifizierung der Lehrkräfte                                     

                                                                        

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tabelle 

 

zierleisteo

         Nichts kann den Menschen

mehr stärken, als das Vertrauen,

        das man ihm entgegen bringt.

                        (A. von Harnack)

zierleisteu                                               

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3. Präambel

Wir, das Kollegium der Grundschule Auf der Rude, wollen unsere Schülerinnen und Schüler stark machen für ihr gegenwärtiges und zukünftiges Leben, indem wir

·       ihnen das Vertrauen entgegenbringen, das sie für eine selbstbewusste, aufrechte Entwicklung brauchen.

·       ihnen das Rückgrad stärken, damit sie sich für ihre Meinung, für Wertvorstellungen und für Schwächere einsetzen.

·       ihnen zutrauen, Verantwortung für ihr Verhalten anderen gegenüber und für ihre persönliche Weiterentwicklung zu übernehmen.

·      sie mit dem Handwerkszeug und den Grundfertigkeiten für das Leben in unserer Gesellschaft ausrüsten.

·     ihre Neugierde und ihren Wissensdurst für die verschiedenen Bereiche unserer Lebensbedingungen wecken.

·      ihr Selbstbewusstsein durch persönlichen Lernzuwachs und die Entwicklung von Lernstrategien stärken.

·       ihren Einsatz für die Gemeinschaft, ihre Leistungen in fachlicher Hinsicht und Fortschritte im sozialen Bereich anerkennen und angemessen würdigen.

 

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4. Unsere Schule im Überblick.

4.1 Entwicklung und gegenwärtiger Stand

Unsere Schule  wurde im Jahre 1961 als Volksschule für den neuen zentrumsnahen Stadtteil Rude errichtet. Seit 1968 ist sie eine reine Grundschule mit erweitertem Schulbezirk. Die Entwicklung unserer Schule ist eng mit den strukturellen Veränderungen im Stadtteil  verknüpft. Diese sind gekennzeichnet durch eine starke Ausdehnung von Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen zu Lasten der Wohn-bebauung. Neubau von Wohnraum erfolgt in nennenswertem Umfang allenfalls an den Grenzen des Schulbezirks. Im Laufe der Jahre verringerte sich die Schülerzahl auf nunmehr ca. 140 Kinder.

Somit sind wir eine kleinere überschaubare Grundschule geworden, zur Zeit ein- bis zweizügig mit 7 Klassen.  Wir schulen alle Schulanfänger ein und bemühen uns um zahlenmäßig kleine Klassen. Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 begannen wir mit dem jahrgangsübergreifenden Arbeiten in der Eingangsphase.

 

Seit dem Jahr  2000 ist die Sprachheilgrundschule mit jetzt noch 2 Sprachförderklassen in einem Trakt unserer Schulgebäude  untergebracht. Wir gestalten die meisten Feiern, Projekte und Sportveranstaltungen gemeinsam. Die sprachliche Förderung unserer Grundschulkinder wird durch die Sonderpädagoginnen der Sprachheilgrundschule in Integrationsmaßnahmen durchgeführt, bzw. unterstützt.

 

Die Öffnung der Schule und die Einbeziehung des kommunalen Umfeldes wird durch die Mitarbeit im „Rudeforum“ und durch den Arbeitskreis „Erfolgreich starten“, der die Zusammenarbeit mit den umliegenden Kindergärten koordiniert,  gestärkt.

 

4.2 Räumliche Gegebenheiten und materielle Ausstattung

Neben einer ausreichenden Anzahl von Klassen- und Förderräumen verfügt die Schule über alle notwendigen Fachräume. Die gut ausgestattete Sporthalle kann bestuhlt werden  und ist auch für Aufführungen und Feiern geeignet. Weiter verfügen wir über einen Gymnastikraum, zwei Werkräume, einen Musikraum, die Schulküche sowie einen Fachraum für  Sachunterricht, der mit einer flexiblen Bühne für Theateraufführungen ausgestattet wurde. Die  Ausstattung der Schule mit PC's und deren Vernetzung konnte noch weiter verbessert werden. In allen unseren Klassen befinden sich Lerninseln mit PC's mit Internet-Anschluss.

 

4.3 Betreute Grundschule

Wie an allen Flensburger Grundschulen können auch bei uns unsere Schulkinder vor und nach dem Unterricht  durch Fachkräfte des Vereins „Betreute Grundschule e.V.“ betreut werden. Es  sind eigene kindgerecht  ausgestattete  Räumlichkeiten vorhanden.

 

4.4 Lehrkräfte

An unserer Schule unterrichten zur Zeit neun Lehrkräfte, zum Teil in Teilzeit  mit unterschiedlicher Stundenzahl. Ferner sind  weitere Fachkräfte stundenweise tätig (Sonderpädagoginnen für Sprachtherapie, für Integration der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und  für Psychomotorik). Das Kollegium ist für Innovationen aufgeschlossen, zur Fortbildung bereit und teamfähig.  Wir beteiligen uns an der Ausbildung junger Lehrkräfte durch die Übernahme von Mentorenaufgaben  bei Schulpraktika. Künftig wollen wir die kollegiale Beratung und Unterstützung verstärken und Fortbildungskonzepte mit  abgestimmten Schwerpunkten entwickeln, die auf das Schulprogramm bezogen sind.

 

4.5 Eltern

Es besteht eine gute und  vertrauensvolle Zusammenarbeit in einer persönlichen Atmosphäre. Diese guten Elternkontakte  sollen erhalten und weiter ausgebaut werden. Der Förderverein " Kreis der Freunde der Schule Auf der Rude" gewährt der Schule  finanzielle Unterstützung bei Anschaffungen, für die vom Schulträger keine Mittel bereitgestellt werden und sorgt unter anderem für das leibliche Wohl bei Festen und Feiern.

 

4.6 Verlässlichkeit

Seit dem Schuljahr 2003/04 gibt es in unserem Bundesland die Verlässliche Grundschule. Dies bedeutet, dass alle Erst- und Zweitklässler im Land vier, die Dritt- und Viertklässler fünf Zeitstunden in der Schule betreut werden müssen.

Die Verlässlichkeit bezieht sich nicht auf eine Verlängerung des Unterrichts, sondern auf eine verbindliche Länge des Schulvormittages, die vor allem den Müttern den Wiedereinstieg ins Berufsleben vereinfachen soll. Alle Grundschulen der Stadt Flensburg sind  seit dem Schuljahr 2004/05 verlässlich geworden.

 

4.7 Fördermaßnahmen

In der Eingangsphase bietet unsere Schule für Schüler mit Sprachauffälligkeiten Sprachtherapie und für Kinder mit Bewegungsstörungen Psychomotorik an.

Leistungsschwache Schüler bekommen Förderunterricht in Deutsch und/oder in Mathematik. Im 4. Schuljahr findet für lese- und rechtschreibschwache Schüler eine Überprüfung auf Legasthenie und gezielter LRS-Unterricht (Lese-Rechtschreib-Schwäche) statt. Schüler mit unzureichenden Deutschkenntnissen nehmen mindestens einmal in der Woche am DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache)  teil.

Die Einrichtung von 3 Integrationsklassen im Förderbereich Sprache und Lernen verstärkt die Fördermaßnahmen in entscheidendem Maße.    

 

   

4.8 Besondere Lernangebote

Künstlerische Gestaltung (Werken, Textilarbeit, Graphik/Malerei und Töpfern/Papierschöpfen) wird im 3. und 4. Schuljahr jahrgangsübergreifend in 4 Kleingruppen unterrichtet.

In einigen Klassen arbeiten wir im Bereich der Gewaltprävention  mit dem Programm „Faustlos“.

An besonderen Projekttagen pflegen wir  das gemeinsame Erlebnis im kulturellen, sozialen, sportlichen und musischen Bereich. Für uns gehören „Arbeiten und Feiern“ zusammen, so verstehen wir die Vorbereitung zu den traditionellen Feiern wie zur Einschulung, zu Weihnachten, zum Fasching usw. als Bereicherung unseres Schullebens. Hinzu kommen Projekttage zu unterschiedlichen pädagogisch durchdachten Themen, Klassenfahrten, Lesenächte usw.

 

 

Wir  beziehen außerschulische  Lernorte in den Unterricht mit ein und wählen aus dem vielfältigen Angebot "von außen" die für unsere Schüler geeigneten Veranstaltungen aus, so etwa Teilnahme an den Jugendwaldspielen, Verkehrsunterricht durch Verkehrslehrer der Polizei, Gefahrenprävention im Bahnbereich durch Beamte der Bundespolizei, Radfahrprüfung in der 4. Klassenstufe, Theater- und Museumsbesuche, Unterricht in Zahnpflege durch den Jugendärztlichen Dienst, Unterrichtsgänge zu verschiedenen Anlässen.

 

4.9 Pausengestaltung 

Während der Pausen stehen unseren Schülern folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

 

·        Aufenthalt in der Klasse: Schüler, die im Besitz eines Ausweises sind, der von der Klassenlehrerin ausgehändigt wird, können sich während der Pausen still im eigenen Klassenraum mit Lesen, Spielen usw. beschäftigen.

·        Nutzung der Spieltonne: Schüler aus dem 3. und 4. Schuljahr leihen in den beiden großen Pausen die über 100 Spielutensilien aus der neu erworbenen Spieltonne aus. Diese Spielsachen müssen am Ende der Pause wieder abgegeben werden.

·        Spielen mit herkömmlichen Spielgeräten: Den Schülern stehen auf dem Schulhof und auf dem Sportplatz u.a. zwei Schaukeln, ein Klettergerüst, eine Rutsche, eine Sandkiste, Geländeabhänge und viele aufgemalte Hüpfspiele zur Verfügung

·        Ruhezonen: Rund um den neu gepflanzten Kirschbaum, bei der Gymnastikhalle und in den Pausengängen befinden sich Sitzmöglichkeiten.

 

5. Unterrichtsinhalte

Die Unterrichtsinhalte orientieren sich am vorgegebenen Lehrplan der Grundschulen in Schleswig – Holstein.

 

Neben der selbstverständlichen Vermittlung der Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen steht die Entwicklung besonderer Kompetenzen in den Bereichen Sprache, Kommunikation und Naturwissenschaften im Vordergrund. Dies wollen wir vielfältig durch fächerübergreifenden Unterricht fördern.

 

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf den Bereich „Gesundheit“

 

·        durch Sport und Bewegung ( so viele Sportstunden wie möglich, Schwimmunterricht im 3. Schuljahr, Psychomotorik, Teilnahme an Lauftreffs, Pausengestaltung usw.)

·        durch die Unterstützung gesunder Ernährung (gemeinsames Frühstück, Projekttage zum Thema)

·        durch Sucht-, Drogen- und Gewaltprävention (rauchfreies Schulgelände, Programm „Faustlos“ )

·        durch regelmäßiges Sicherheitstraining  und Überprüfung möglicher Gefahrenquellen.

 

 

Es ist unser Ziel, die Kinder stark zu machen für den Umgang mit sich selbst und mit anderen. Dazu gehört auch ein verantwortungsvolles Verhalten gegenüber der Umwelt. Für Stadtkinder ist der praktische Umgang mit Natur und Umwelt auch zusätzlich zu den im Heimat- und Sachunterricht bearbeiteten Themen besonders bedeutungsvoll  z.B. auf Wandertagen, bei den regelmäßig veranstalteten Jugendwaldspielen, auf Klassenfahrten und beim Energiesparkonzept.

 

 

6. Leistungssteigerung durch individuelle Förderung und Selbständigkeit

E Einen Schwerpunkt in der Weiterentwicklung unserer schulischen Arbeit sehen wir in der weitestgehend individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler. Wir wollen dadurch die schulischen Leistungen und somit auch die Schulzufriedenheit steigern. Dieses Ziel wollen wir auf vier Wegen erreichen:

 

6.1       Umgestaltung der Eingangsphase

Die Kinder der 1. und 2. Klassenstufe werden zu einer altersgemischten Lerngruppe zusammengefasst. Sie verbleiben während der Eingangsphase in dieser Lerngruppe und bei ihrer Klassenlehrkraft und können diese nach einem, nach zwei oder nach drei Jahren je nach Leistungsvermögen verlassen. In jedem Jahr kommen neue Erstklässler in die Gruppe. So durchläuft jedes Kind verschiedene Positionen in der sozialen Gemeinschaft.

 

6.2       Organisation des Unterrichts

Eine wichtige Voraussetzung dafür und für die optimale Förderung ist eine binnendifferenzierende Unterrichtsgestaltung. Wir differenzieren  in unserem Unterricht nach Zeit, Methode, Anspruch, Lernumfang und Wahl der Arbeitsmittel. So sind Wochenpläne, Stationenlernen und Freiarbeit wichtige Bestandteile des Unterrichts.

 

6.3       Aktivität und Kreativität des Kindes

Um effektiv gefördert werden zu können, muss das Kind über geeignete Lernstrategien verfügen und selbständig arbeiten und lernen können. Wir wollen in unserem Unterricht diese Grundlagen der Lernkompetenz vermitteln. Zusätzlich wollen wir durch Bewegungsförderung (Psychomotorik, tägliche Bewegungszeit, Pausengestaltung) die Leistungsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler steigern.

 

6.4          Stärkere Qualifizierung der Lehrkräfte

Wir halten es für unabdingbar, uns regelmäßig in den Fachdidaktiken der von uns unterrichteten Fächer, im Bereich Förder-Diagnostik und zur Anwendung binnendifferenzierender Unterrichtsmethoden fortzubilden. Eine gemeinsames einjähriges Schulbegleitprojekt zur Förderung des selbständigen und eigenverantwortlichen Lernens wurde absolviert. In der Folge wird Wert gelegt auf Teambildung, die durch Hospitationen und gezielte Maßnahmen im Stundenplan gestärkt werden soll.

 

 

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